
MEDIA CONSULTA (MC) organisiert Roadshow für EUAntidiskriminierungskampagne
Die EU-Antidiskriminierungskampagne "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." geht auf paneuropäische Roadshow. Erster Stopp der Trucktour durch 13 EU-Mitgliedsstaaten ist die finnische Hauptstadt Helsinki. Finnland hat die EU-Ratspräsidentschaft inne. In den kommenden vier Monate steuert die 30 Tonnen schwere mobile Informationsplattform (Foto) Jobmessen, Karriereinformationstage an Universitäten, Jugendfestivals und Unternehmen in 21 weiteren Städten an.
Der Truck bietet ein Infotainmentprogramm, das sich besonders an junge Leute wendet. Sie werden über ihr Recht auf Gleichbehandlung im Arbeitsleben und in der Ausbildung informiert. Zu den Besonderheiten der Tour zählt ein „Ability Park“ mit Rollstuhl-Parcours, auf dem die Besucher typische Situationen von Rollstuhlfahrern erleben. An anderer Stelle müssen Gerüche und Geräusche des täglichen Lebens identifiziert werden, um den Besuchern die täglichen Herausforderungen für blinde Menschen verständlich zu machen. Zudem gibt es einen Karaoke-Contest, eine Wanderausstellung zum Posterwettbewerb „Breaking Stereotypes“ und Vox Pop-Aufzeichnungen, die auf der Kampagnenwebseite www.stopdiscrimination. info zu sehen sind.
Die Tour ist Teil einer integrierten Informations- und Sensibilisierungskampagne, die MC im Auftrag der Generaldirektion Beschäftigung, Soziale Angelegenheiten & Chancengleichheit der EUKommission für alle 25 EU-Mitgliedstaaten konzipiert und realisiert. Dabei wird besonders auf die enge Abstimmung mit Nichtregierungsorganisationen, Ministerien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden Wert gelegt. „Im Europa von heute ist Diversität zwar ein Faktum, die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile dieser Diversität sind jedoch noch kaum bekannt. Mit der Truck-Tour lässt sich wunderbar zeigen, wie sich Diversität in unserem Alltagsleben auswirkt. Mit dieser Tour möchten wir vor allem junge Menschen ansprechen, die bei der Jobsuche u. U. Diskriminierung erfahren“, erläutert EU-Kommissar Vladimir Špidla das Konzept.

