
MC realisiert TV-Spot für Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Berlin, 2. Juni 2006
Die FIFA und das WM-Organisationskomitee (OK) haben beschlossen, während der Fußball-WM in den Stadien für das Nichtrauchen zu werben. Sie unterstützen die WM-Nichtraucheraktion „No Smoking, please“, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt hat. MEDIA CONSULTA (MC) wurde mit der Konzeption und Produktion einer Anzeigen und eines Spots beauftragt, der während der WM vor jedem Spiel sowie in der Halbzeitpause die Zuschauer in den Stadien auffordert, bitte nicht zu rauchen. Die Berliner Agentur hat dafür die Unterstützung des FC Bayern München gewinnen können. Die internationalen Bayern- und WMStars Michael Ballack, Lucio (Brasilien), Roque Santa Cruz (Paraguay) sowie Owen Hargreaves (England) drehten jeweils Sequenzen für den Spot.
„Wir wollen das Nichtrauchen zum Thema machen – und zwar ganz ohne den erhobenen Zeigefinger und ohne die Forderung nach einem generellen Rauchverbot“, so MC-CEO Harald Zulauf. Raucher werden freundlich dazu aufgerufen, Rücksicht gegenüber Nichtrauchern und Kindern zu nehmen und auf das Rauchen im Stadion zu verzichten. Der von MC Advertising entwickelte Spot kommuniziert die Kernbotschaft „No Smoking, please“ auf sympathische und authentische Weise. Er greift auf, was beim Rauchen am meisten stört und andere belästigt – den Rauch selbst.
In dem 20-Sekünder werden die WM-Stars kurz vor einem Spiel in ihrer Konzentration gestört: Dichter Zigarettenrauch zieht an ihren Gesichtern vorbei. Die Testimonials rümpfen die Nase und verziehen das Gesicht. Sie können erst wieder aufatmen und lächeln, nachdem sich der Rauch verzogen hat. MC TV & Filmproduktion drehte den Spot auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München und zeichnet auch für die komplette Postproduktion verantwortlich. Regie führte Klaus Naumann. In einem Anzeigenmotiv, das an den Spot angelehnt ist, bewirbt Michael Ballack zusätzlich das „Fairplay“ auf der Tribüne.
MEDIA CONSULTA hat bereits umfangreiche Erfahrungen mit der Kommunikation des Themas Nichtrauchen. Für die EU-Kommission realisierte die Agenturgruppe die integrierte paneuropäische Kampagne „Feel free to say no“, die Jugendliche in ihrer eigenen Sprache für das Nichtrauchen gewinnen sollte.
Hintergrund zur WM-Aktion „No Smoking, please“
Mit der Nichtraucheraktion „No Smoking, please“ folgt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung dem weltweiten Trend, das Rauchen als unnatürliche Verhaltensweise zu betrachten. Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden oder Restaurants in Ländern wie Italien und Irland sind effektiv, die Raucherzahlen sind rückläufig, ohne dass die Gastronomie beeinträchtigt wird. Insbesondere sollen die Nichtraucher stärker vor den Folgen des Passivrauchens geschützt werden. Denn nicht nur das Rauchen ist tödlich – immerhin stirbt jeder zweite Raucher an den Folgen des Tabakkonsums – sondern auch das Passivrauchen.
Mit Unterstützung der FIFA und der WM-Organisationskomitees kann die BZgA die Fußball-WM als aufmerksamkeitsstarke Plattform nutzen. Für diese Thematik sollten ganz bewusst bekannte Fußballer gewonnen werden, die eine Vorbildfunktion für weite Teile der Gesellschaft haben, sich dieser Verantwortung auch bewusst sind und sie gern annehmen.


